Glückliche Zufälle bei einem Kuwait Trip
Das kommt man mit einer Europäischen Fachjury nach Kuwait, um eine Bikeshow für die Kuwait Riders zu organisieren und die Jury zu stellen und sieht Autos, von denen man dachte, dass sie die klimatisierten Hallen eines Museums nie wieder verlassen werden.
Schon bei der Ankunft stellte sich die Frage, was Autos vom Schlag eines Mustang Shelby GT 500, eines Dodge Daytona oder Plymouth Superbird auf der Strasse zu suchen haben. Der Organisator des Motorradevents antwortete ganz trocken, „das ist ganz normal, aber im Yachthafen ist eine Autoshow, da können wir ja einmal hingehen“. Ich witterte fette Beute für mein Objektiv und das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Im Yachthafen angekommen, dachte ich, ich bin im Autohimmel, denn das was hier vor der Kulisse des Hafens mit seinen Booten und Restaurants stand war schier unglaublich. So führ mir fast ein Ferrari 1953 Ferrari 375MM Spyder über die Füße, den man auf ca. 8 Mio. Euro schätzt, gefolgt von dem späteren Best of Show Fahrzeug, einem 1938er Talbot Lago T150C SS Figoni & Falaschi Teardrop Coupe, den man mit ca. 7 Mio. Euro einschätzen kann. Auf der anderen Seite des Centers fand man besagte Superbird und Shelby GT’s so wie diverse Cobras oder Challengers aus der US car Fraktion, während keine 100 Meter entfernt Mercedes SLR, Rolls Royce oder seltene Peugeot und Maseratis in der Sonne glänzten. Spätestens jetzt war klar, das war keine einfache Autoshow, sondern der Concours Kuwait.

Der Concours ist eine Autoshow bei der die besten Fahrzeuge nach festgelegten Kriterien von einer Fachjury bewertet werden was Autofans aus der ganzen Welt anlockt. Es wird in verschiedenen Kategorien bewertet, was sich nach Typ und Baujahr gliedert. Die Show startete in Frankreich, wanderte dann nach Italien und findet neben den beiden Ländern nun auch in den USA und Kuwait statt.

Aber nicht, dass die Fahrzeuge nur standen und bewundert werden konnten, sie waren auf verschiedenen Ausfahrten unterwegs. So war an einem Tag die US und Musclecar Fraktion auf einer Wüstentour unterwegs, während am nächsten Tag die historischen Rennwagen durch die Strassen von Kuwait donnerten, was sowohl bei den US Cars und den historischen Rennwagen für eine einmalige Geräuschkulisse sorgte. Wenn man solche Fahrzeuge auf freier Wildbahn erleben darf, das ganze noch unter der Wüstensonne von Kuwait, dann kann man getrost sagen, das ist der Autohimmel.










